Herausforderung Vielfalt. Ländliche Räume im Struktur- und Politikwandel

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Hannover

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1865-584X

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Abstract

Ländliche Räume gehören gegenwärtig nicht zu den meistdiskutierten Gegenständen raumwissenschaftlicher Forschung. Die Diskussion um ländliche Räume wird zudem durch eine Definitions- und Abgrenzungsproblematik erschwert. Sowohl hinsichtlich funktionaler und wirtschaftssektoraler, wie auch sozialstruktureller und lebensstilspezifischer Kriterien, haben sich die in der Vormoderne deutlich getrennten Bereiche von Stadt und Land zu einem weiten Übergangsbereich entwickelt. Ländliche Räume lassen sich heute am ehesten landschaftlich definieren. Trotz der zunehmenden Aufhebung des Unterschiedes von Stadt und Land dominiert jedoch diese stereotype dichotome Unterscheidung den politischen Diskurs und die EU-Förderprogramme. Die stereotype Wahrnehmung ländlicher Räume verhindert auch, diese nicht als einheitliche Kategorie, sondern als individuelle Räume mit unterschiedlicher und spezifischer Kombination von Schwächen und Stärken zu sehen. Eine solche individualisierte Betrachtungsweise ist jedoch Voraussetzung zur Generierung erfolgversprechender Konzepte zur Entwicklung ländlicher Räume.

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III, 44 S.

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E-Paper der ARL; 4