Evaluation als Element des integrierten Handlungsprogramms "Soziale Stadt NRW". Hintergrund, Konzept, Erfahrungen.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
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Abstract
Mehr als 10 Jahre Erfahrung mit der Umsetzung von Ansätzen integrierter Stadtteilerneuerung liegen im Programm "Soziale Stadt NRW" vor. In der Anfangsphase des Programms gab es zunächst wenig systematisch erhobene und aufbereitete Erkenntnisse zu den Erfolgen und Wirkungen der Programmumsetzung. Das Bedürfnis nach überprüf- und messbaren Ergebnissen wuchs einerseits, um Öffentlichkeit und Politik transparent darüber zu informieren, was Stadtteilarbeit für die Verbesserung der Lebenssituation in den Stadtteilen wirklich leistet. Andererseits sollten die Ergebnisse vorhandenen Nachsteuerungsbedarf aufzeigen und die Prozesse der Stadtteilarbeit auf allen Ebenen qualifizieren. Als Reaktion wurde ein aus 4 Bausteinen bestehendes Evaluationskonzept entwickelt, das landesweit in allen Programmgebieten der "Sozialen Stadt NRW" prozessbegleitend umgesetzt wird. Der Beitrag gibt einen umfassenden Überblick über bisherige Evaluationsansätze in den Stadtteilen - Bewohnerbefragungen, Projektdokumentationssysteme und ein kleinräumiges Monitoring liefern erste nachprüfbare Ergebnisse über die Erfolge von Stadtteilarbeit. Die 4 Bausteine des nordrhein-westfälische Evaluationskonzeptes werden mit ihrer Zielsetzung und inhaltlichen Ausgestaltung, vorgestellt. Aus den bisherigen Erfahrungen mit der Entwicklung und Umsetzung der Evaluation wird vor allem deutlich: Die Komplexität integrierter Programme abzubilden ist nicht einfach. Klare Zielformulierungen bilden die Basis für eine jede Evaluation; aus ihnen abgeleitete Indikatoren erleichtern die Bewertung von Wirkung, Effektivität und Effizienz. Zahlen reichen jedoch alleine nicht aus, um den "weichen" Faktoren und Qualitäten der Programmumsetzung gerecht zu werden: Ein abgerundetes und vollständiges Bild ergeben erst qualitative Erhebungsmethoden sowie subjektive Meinungen und Einschätzungen von Handelnden und Betroffenen. goj/difu
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 2/3
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S. 103-112