Gesundheit und Psychosoziale Versorgung.

Juventa
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Juventa

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Weinheim

item.page.language

item.page.issn

0172-746X

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Zs 3644

item.page.type

item.page.type-orlis

Abstract

Das Heft befasst sich mit dem Thema "Gesundheit und psychosoziale Versorgung". In dem einführenden Beitrag "Neuere Entwicklungen in der gesundheitlichen Versorgung von Migranten" benennt Horst Heinemann die immer noch bestehenden Defizite in der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung von Migranten, befasst sich aber auch mit neueren Ansätzen und innovativen Projekten in der gesundheitlichen Versorgung von Migranten. In dem Artikel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Migrationsbereich wird zum einen der seit Sommer 2000 von der BZgA in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Migration und öffentliche Gesundheit" herausgegebene Info-Dienst "Migration und Gesundheit" vorgestellt, zum anderen über die von der BZgA herausgegebenen mehrsprachigen Medien im Migrationsbereich informiert. In dem Beitrag "Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen im Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin" befasst sich Angelika Birck mit den Auswirkungen von politischer Verfolgung und Folter und beschreibt die rechtliche und psycho-soziale Situation traumatisierter Flüchtlinge und Folteropfer. Anschließend gibt sie einen Einblick in die Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer. In Ihrem Artikel über "Migrationsspezifische Angebote bei der "mudra-Alternative Jugend- und Drogenhilfe e.V., Nürnberg" stellt Ludmila Bodamer die muttersprachlichen bzw. interkulturellen Beratungs- und Therapieangebote dieser Beratungsstelle vor. Sie richtet sich vor allem an suchtkranke Migranten und deren Angehörige aus der Türkei, Italien und den GUS-Staaten. Betont wird die Wichtigkeit von interkultureller Kompetenz der Fachkräfte. Erfahrungen aus einem Modellprojekt stellen Christine Bischof und Liv-Berit Koch in ihrem Bericht "Verbesserung der Versorgung älterer MigrantInnen am Beispiel des Modellprojektes Interkulturelle Öffnung der Diakonie-Sozialstationen in Berlin" vor und berichten, wie durch interkulturelle Öffnung und die Implementierung kultursensibler Pflege in Sozialstationen die gesundheitliche Versorgung älterer Migranten verbessert werden kann. Ebenfalls über ein Modellprojekt und zentralen Erfahrungen daraus schreiben Martin Angres und Hans-Peter Frühauf in ihrem Beitrag "BACI-Gesundheitstreff für ältere Migrantinnen und Migranten - Ansatz und Erfahrungen eines Modellprojektes". Sie setzen sich dabei auch mit der gesundheitlichen und sozialen Situation älterer Migranten und den Zugangsbarrieren zu den Einrichtungen des Regelversorgungssystems auseinander. Georg Steinhoff und Derya Wrobel charakterisieren in ihrem Artikel "Vergessen in der Fremde - Zur Lebenssituation demenziell erkrankter MigrantInnen in der Bundesrepublik und Interventionsstrategien in der Beratungspraxis" die Lebenssituation dieser Bevölkerungsgruppe in Deutschland und stellen, aufbauend auf Erfahrungen aus einem Modellprojekt in Berlin, Interventionsstrategien in der Beratungsarbeit mit dieser Bevölkerungsgruppe vor. Die interkulturelle Öffnung der ambulanten Familienhilfe erläutert Hartmut Davin am Beispiel des Freien Trägers "LebensWelt" in Berlin in seinem Beitrag "Interkulturelle Öffnung der ambulanten Familienhilfen. Das Beispiel von "Lebenswelt" Berlin". Er zeigt darin die vom Träger entwickelten konzeptionellen und methodischen Leitlinien auf. difu

Description

Keywords

Journal

Migration und Soziale Arbeit

item.page.issue

Nr. 3/4

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 170-228

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries