Antidiskriminierung/Antirassismus. Interkulturelle Sozialarbeit; Interkulturelle Kompetenz; Einwanderungsstadt Berlin; Fremdheitserfahrungen; Türkische Senioren; Kommunale Migrantenvereine.

Beltz
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Herausgeber

Beltz

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Weinheim

Sprache

ISSN

0172-746X

ZDB-ID

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ZLB: Zs 3644-4

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Axel Schulte zeigt in seinem einführenden Beitrag auf, was unter Diskriminierung zu verstehen ist, welche Formen sie annehmen kann, welche Faktoren ursächlich von Bedeutung sind und mit welchen Folgen sie einhergehen. Nach einer Darstellung von erforderlichen Maßnahmen beschreibt er, wie wirksam gegen Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten vorgegangen werden kann. Jan Niessen charakterisiert die Antidiskriminierungspolitik der EU und analysiert den Prozess der Umsetzung dieser Richtlinien in der Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten, der bis Mitte 2003 abgeschlossen sein muss. Dimitria Clayton und Maria do Mar Castro Varela belegen, dass in der Bundesrepublik Deutschland - im Gegensatz zu anderen EU-Ländern - nur in Ansätzen eine eigenständige Antidiskriminierungspolitik und -arbeit besteht. Basierend auf Erfahrungen aus dem Modellprojekt zur Bekämpfung rassistischer Diskriminierungen - 1997 in Nordrhein-Westfalen eingerichtet - befassen sich die Autorinnen mit Fragen, die für die Umsetzung einer Unterstützungsstrategie der Betroffenen im Kampf gegen Diskriminierung maßgeblich sind. Dabei setzen sie sich im wesentlichen mit zwei Kernaufgaben der Arbeit mit Opfern der rassistischen Diskriminierung auseinander: der Erfassung und Dokumentation von Diskriminierungsfällen und der Einzelfallberatung. Jürgen Schlicher analysiert die Diskriminierungsprozesse in Betrieben und am Arbeitsplatz und entwickelt daraus Vorschläge für Antidiskriminierungsmaßnahmen. Günter Max Behrendt dokumentiert die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle der Stadt Hannover über drei Jahre. In dem Beitrag von Monique Eckmann vorgestellten Forschungsprojekt, das in Zusammenarbeit mit einem Antirassismus-Telefon in der Schweiz durchgeführt wurde, steht die Frage nach dem Befinden der von Diskriminierung und Rassismus Betroffenen im Mittelpunkt sowie die ihrer bestmöglichen Unterstützung. In dem Beitrag von Gabriela Jaschke wird die Arbeit des Vereins Opferperspektive e.V. in Berlin vorgestellt. Petra Wagner berichtet aus dem Berliner Projekt "Kinderwelten". Christoph Leucht liefert eine Auseinandersetzung mit der öffentlichen Diskussion zum Thema Antidiskriminierung und beschäftigt sich mit den Widerständen gegen das gesetzliche Verbot von Diskriminierung. Als wirksames Mittel zur Intensivierung und Moderation des notwendigen öffentlichen Dialogs schlägt er das von Augosto Boal entwickelte Formtheater vor. s-h/difu

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Migration und Soziale Arbeit

Ausgabe

Nr. 3/4

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Seiten

S. 13-70

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