Instandhaltungs- und Datenmanagement. Basis einer optimierten Ressourcenallokation.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

Die Infrastruktur der Verkehrsunternehmen bildet mit ihren ortsfesten Anlagen den Grundbaustein des Verkehrssystems. Instandhaltung und Betrieb dieser Verkehrsanlagen verursachen mit zirka 65 Prozent der Lebenszykluskosten (LCC) hohe wirtschaftliche Aufwendungen. In dem Beitrag wird ein Instandhaltungsmanagement von Gleisanlagen beschrieben, die durch eine Reihe von Besonderheiten gekennzeichnet sind. Die Instandhaltung beschäftigt sich mit einer Vielzahl unterschiedlich komplexer Objekte, die von Punktobjekten wie Weichen und Bauwerken bis zu Linienobjekten wie Gleisen reichen. Die lange Nutzungszeit von im Schnitt 20 bis 30 Jahren führt aufgrund der Langfristigkeit und Unumkehrbarkeit von einmal getroffenen Entscheidungen beim Bau der Infrastruktur zu einem hohen Planungsrisiko. Die lange Nutzungszeit ist zudem von Unsicherheiten aufgrund von wechselnden Nutzungsarten geprägt. Außerdem beeinflussen wechselseitige Einflüsse wie Rad/Schiene oder Stromabnehmer/Fahrdraht den Fahrweg. Daher sind eine aktuelle und verlässliche Dokumentation der Bestands- und Zustandsdaten sowie Informationen über die Zustandsentwicklung durchgeführter Instandhaltungsmaßnahmen die Basis guter Entscheidungen, die ab einer Netzgröße von 30 Kilometern nur noch datenbankgestützt zu bewältigen sind. Damit aus Daten Informationen werden, sind Klassifizierungen das Mittel der Wahl. Die Anlagen- beziehungsweise Belastungsklassen werden dabei in vier Stufen, von hochbelasteten Anlagen A bis kaum befahrenen Anlagen D, unterteilt. Zu einer guten Planung und Steuerung der Instandhaltung zählt auch der rechtzeitige Ersatz verschlissener Anlagen. Während die Zustandsqualität und Nutzungsqualität von Anlagen den Input für Instandhaltungsentscheidungen darstellen, ist der rechtzeitige Ersatz alter und instandhaltungsintensiver Objekte für die langfristige Substanzerhaltung von Anlagen entscheidend. Neben den bisherigen Verfahren sorgt die neue Bewertungsmethode "Kennziffer Abnutzungsvorrat (KAV)" für die notwendige Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Instandhaltungs- und Erneuerungsentscheidungen.

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Verkehr und Technik

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Nr. 10

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S. 368-372

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