Kommunen für biologische Vielfalt. Endlich im Rampenlicht.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Im Jahr 1992 wurde anlässlich der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) ein Übereinkommen zur Biodiversität beschlossen und seit 2007 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland auch eine nationale Biodiversitätsstragie. Die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) initiierte Deklaration "Kommunen für biologische Vielfalt", die im Jahr 2010 verabschiedet wurde, brachte das Ansinnen auf lokaler Ebene voran. Inzwischen Haben sich über 200 Stadt- und Gemeinderäte der Erklärung angeschlossen. Ein weiterer Schritt in Richtung von mehr Artenvielfalt in Kommunen war ein Fachkongress, der im Februar 2012 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Stadt Frankfurt (Main) veranstaltet wurde. Die Tagung brachte über 250 Teilnehmende aus rund 100 Kommunen zusammen, die sich über die Bedeutung von biologischer Vielfalt für die Stadt- und Grünplanung austauschten. Darüber hinaus wurde zur Verstetigung der Vernetzung der Verein "Kommunen für biologische Vielfalt e.V." gegründet, über den in dem Beitrag berichtet wird. Ziel des Vereins ist es, Kräfte zu bündeln, Ideen und Erfahrungen auszutauschen sowie gemeinsame Aktionen ins Leben zu rufen, wobei die positiven Erfahrungen mit Netzwerken im Klimaschutz zum Vorbild genommen werden. 60 Städte und Gemeinden unterschiedlicher Größenklassen gehören zu den Gründungsmitgliedern. Bis zum Jahr 2014 wird die DUH dank Fördermitteln der Bundesregierung dem Verein bei seiner Arbeit zur Seite stehen. Dabei sind konkrete Leistungen vorgesehen wie jährliche Workshops zu den Themenfeldern der Deklaration, die Betreuung der Internetseite des Vereins, regelmäßige Newsletters sowie die Sammlung und Darstellung von Best-Practice-Beispielen.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 2
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S. 27-28