Ist die Luft tatsächlich rein? Nachhaltiges Bauen.

Eppinger
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Eppinger

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DE

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

Berichte über Fälle, bei denen Schulklassen oder die Angestellten in einem Bürogebäude über Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen oder ständige unerklärliche Müdigkeit klagen, führen häufig zur Schließung der betreffenden Gebäude und es folgen aufwendige, kostspielige Untersuchungen. Gutachter beziehen sich dabei auf die Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA). Sie definieren die Luftqualität, sind aber nur Richtwerte und als solche nicht gesetzlich festgelegt. Vorkommnisse wie diese führen deutlich vor Augen, dass der Qualität der Luft in den Innenräumen öffentlicher Gebäude große Bedeutung bei der Bauwerksplanung zukommen muss. Die gute Wärmedämmung und die hohe Luftdichtigkeit, die im Rahmen der Energieeinsparung gefordert werden, haben einen verminderten Luftaustausch zur Folge. Daher sind Baumaterialien, die Schadstoffe emittieren, in Innenräumen zu vermeiden. Gütesiegel und Baustoff-Label weisen den Weg zu den umwelt- und gesundheitsverträglichen Produkten. In dem Beitrag werden verschiedene Gütesiegelvorgestellt. Für Wohngebäude wurden der Gesundheitspass des Sentinel-Haus Instituts, die Zertifikate "Toxproof " oder "Schadstoff-geprüft" vom TÜV-Rheinland sowie das Gütesiegel "Allergikergerechtes Öko-Haus (ALLÖKH)" entwickelt. Verwaltungs- und Bürogebäude zertifiziert die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Die Anforderungen an die Innenraumluftqualität sind ausführlich definiert im Kriterienkatalog der DGNB unter den Themen soziokulturelle und funktionale Qualität. Im Rahmen der Zertifizierung werden nicht nur die eingesetzten Materialien vor und während der Verarbeitung bewertet, sondern es wird spätestens vier Wochen nach Fertigstellung die Luft in ausgewählten Räumen auf Schadstoffe untersucht.

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Der Gemeinderat

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Nr. 3

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S. 18-19

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