Jung und Alt gemeinsam: Im Sommer startet die Bewerbung für das neue Programm.
Hammonia
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Datum
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Bandtitel
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Das im Jahr 2006 begonnene Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) war auf fünf Jahre angelegt. Jedes der 500 Mehrgenerationenhäuser erhält in diesem Zeitraum jährlich Fördergelder in Höhe von 40.000 Euro. Diese Förderung läuft für die ersten Häuser bereits im Lauf des Jahres 2011 aus, für die letzten ist Ende 2012 Schluss. Da das die Existenz vieler Häuser gefährden würde, ist eine Neuauflage des Aktionsprogramms geplant. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich das Konzept des Mehrgenerationenhauses vielerorts bewährt hat. Dabei hat der Begriff Mehrgenerationenhaus eine besondere Bedeutung: Gemeint ist nicht ein Haus, in dem mehrere Generationen zusammenwohnen, sondern ein Treffpunkt, an dem sich Generationen austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Ziel ist, Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben für Dienstleistungen zu etablieren, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die Beispiele in Speyer, Weimar und Rudolstadt vorgestellt. Das Mehrgenerationenhaus in Speyer-Nord ist eines von wenigen, die von einem kommunalen Wohnungsunternehmen getragen werden. Der Stadtteil Speyer-Nord wies deutliche soziale Probleme auf. Das Mehrgenerationenhaus hat im Verbund mit anderen im Rahmen des Programms Soziale Stadt durchgeführten Maßnahmen nachweisbar zu einer Verbesserung der Situation im Stadtteil beigetragen, da es gelungen ist, die Bewohner der angrenzenden Quartiere anzusprechen. Auch in Weimar engagiert sich die kommunale Wohnungsbaugesellschaft als Trägerin des Mehrgenerationenhauses. Hier bieten zwei Mitarbeiter zusammen mit 20 bis 30 ehrenamtlichen Kräften ein vielfältiges Programm an. In Rudolstadt zieht die Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH eine weniger positive Bilanz. Es werden Zweifel geäußert, ob die gegenseitige Unterstützung der Generationen wirklich gelingt. Trotzdem sei das Mehrgenerationenhaus eine nützliche Einrichtung und helfe bei der Vermietung der gut 80 kleinen Wohnungen im Gebäude.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 5
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Seiten
S. 34-35