2011: Internationales Jahr der Wälder - eine Chance für die Kommunen.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
An der Nutzung der Wälder hängt der Lebensunterhalt von mehr als 1,6 Milliarden Menschen und das Handelsvolumen wird international mit 270 Milliarden Dollar bewertet. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gehen jedes Jahr etwa 130.000 Quadratkilometer Wald durch Siedlungsbau, Landwirtschaft oder nicht nachhaltige Holznutzung verloren. Die Vereinten Nationen haben daher das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Unter dem Motto "Wälder für Menschen" werden vom Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) zahlreiche internationale Aktionen koordiniert. In Deutschland hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMLEV) die Federführung für die nationale Waldkampagne übernommen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag auf die Waldwirtschaft in Baden-Württemberg eingegangen. Denn als Waldland mit langer Schutz- und Nutzungstradition - rund 38 Prozent der Gesamtfläche des Landes besteht aus Wald - ist Baden-Württemberg in besonderer Weise dazu aufgefordert, einen Beitrag zum Jahr der Wälder zu leisten. Anders als im internationalen Kontext geht es nicht um das Thema Entwaldung. Der Wald erfüllt längst nachhaltig vielfältige und unverzichtbare Funktionen. Waldnutzung, Natur- und Klimaschutz und Erholungsfunktion stehen nicht im Widerspruch zueinander. Allerdings wird die wirtschaftliche Nutzung des Waldes in der Bevölkerung häufig als Störfaktor kritisiert. Das Jahr der Wälder bietet die Gelegenheit, diese Verständnislücke zu schließen. Es gilt zu vermitteln, dass eine nachhaltige Waldbewirtschaftung wirtschaftliche, soziale, klimapolitische und Naturschutzinteressen vereint. Der Landesbetrieb Fortwirtschaft Baden-Württemberg (ForstBW) hat die Kampagne der Bundesregierung weiter entwickelt, so dass sich Wald besitzende Städte und Gemeinden ebenso wie alle anderen Waldbesitzarten, Verbände und die Holz verarbeitende Wirtschaft sich darunter wieder finden können. Es sind viele Angebote geplant, die sowohl Walderlebnis als auch Wissensvermittlung ermöglichen.
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Die Gemeinde
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Nr. 1
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S. 48-49