Bioabfall in der Offensive. Schnittstelle zwischen Biogasnutzung und Kompostierung gesucht.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Vergärung von Bioabfällen zusammen mit Grünschnitt gewinnt bundesweit zunehmend an Bedeutung. In vielen deutschen Städten sind Reserven vorhanden, die für eine kombinierte Vergärung und Kompostierung noch mobilisierbar sind. Grundlage dafür ist eine sorgfältigere Abfalltrennung. Derzeit landen mehr als 30 Prozent des Bioabfalls in der grauen Tonne und damit in der Verbrennung. In dem Beitrag wird die Situation in Hamburg beschrieben, wo im Dezember 2010 eine Wertstoffverordnung auf den Weg gebracht wurde, die die Hauseigentümer verpflichten soll, Bioabfalltonnen aufzustellen. Die Umweltbehörde rechnet mit einer Steigerungsrate von 70 Prozent, damit die energetisch-stoffliche Nutzung davon profitieren kann. Denn die Hamburger Stadtreinigung baut zurzeit eine Trockenfermentationsanlage, die der bestehenden Kompostierungsanlage vorgeschaltet werden soll. Die Trockenfermentationsanlage ist im Endausbau für eine jährliche Durchlaufmenge von 70.000 Tonnen konzipiert. Das dort erzeugte Biogas soll aufbereitet zu Biomethan direkt in die benachbarte Erdgasleitung eingespeist werden. Zwar kompensieren die Erlöse nicht die Kosten der Getrenntsammlung, versetzt die Hamburger Stadtreinigung in die Lage, aus dem Betrieb einer Müllverbrennungsanlage (MVA) auszusteigen. Die nach der Vergärung erfolgende Kompostierung soll durch das Aufstellen der Biotonnen auf ein Output von 30.000 Tonnen steigen, was dem wachsenden Bedarf an Kompostprodukten in der Landwirtschaft und im Gartenbau entspricht.
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Entsorga-Magazin
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Nr. 4
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S. 39-41