Altersgerechtes Wohnen. Themenschwerpunkt.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Während derzeit jeder fünfte Mensch in Deutschland älter als 65 Jahre ist, wird es im Jahr 2060 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes jeder Dritte sein. Und bereits bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der über 80-Jährigen um über 50 Prozent auf 6,4 Millionen erhöhen. Vergleichsweise gering ist dagegen die Zahl der barrierefreien beziehungsweise barrierearmen Wohnungen. Während ihr Anteil bei den Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) auf 5 Prozent gestiegen ist, sind es im gesamtdeutschen Durchschnitt Schätzungen zufolge lediglich 1,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund enthält der Themenschwerpunkt zum Wohnungsmarkt im Segment altersgerechtes Wohnen drei Beiträge. In dem Beitrag von Christian Hunziker: Senior will niemand sein, aber barrierearme Wohnungen mit Komfort sind gefragt - Seniorenwohnungen (S. 22-23) wird, ausgehend von einem Zeitungsartikel, in dem ausgeführt wurde, dass zahlreiche Wohnungsunternehmen Schwierigkeiten bei der Vermietung altersgerecht gestalteter Wohnungen haben sollen, anhand von Fallbeispielen und Befragungen die Marktentwicklung untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die These von den Vermietungsschwierigkeiten altersgerechter Wohnungen von den Wohnungsunternehmen und den Verbänden nicht bestätigt wurde. Allerdings wird in der Wohnungswirtschaft bei der Vermarktung von altersgerechten Wohnungen immer seltener mit dem Begriff Altersgerechtigkeit argumentiert, sondern immer öfter mit höherem Komfort für alle Altersgruppen. In dem Beitrag von Walter Rasch: In Deutschland fehlen bis 2025 zwei Millionen Seniorenwohnungen - Wie Senioren wohnen wollen (S. 24-26) werden die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von einem Bündnis mehrerer Fachverbände unter 1.100 Bürgerinnen und Bürgern ab 50 Jahren zu Wohnwünschen und Wohnformen im Überblick dargestellt. Zwei Drittel der Befragten gab an, im Alter ein selbständiges Leben in der eigenen Wohnung führen zu wollen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit, Hilfen im Haushalt und bei der Pflege in Anspruch nehmen zu können, sowie Verkehrsmittel, Handel und Dienstleistungen in unmittelbarer Nähe zu haben. 84 Prozent der Befragten stufen den Einbau von altersgerechten Techniken und Kommunikationsmitteln als wichtig ein. Der Beitrag von Claus Wedemeier: "Wohnen für ein langes Leben" - Zahl der altersgerechten Domizile wächst (S. 26) beleuchtet die Marktentwicklung aus Sicht des GdW, die auf einer Befragung der Mitgliedsverbände von Ende 2009 basiert.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 2

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S. 22-26

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