Mehr Bio-Energiedörfer im Land.
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Stuttgart
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Idee der Bio-Energiedörfer entwickelt sich in Baden-Württemberg zur Erfolgsgeschichte. Immer mehr Gemeinden und Ortsteile produzieren Strom und Wärme aus Biomasse vor der eigenen Haustür und machen sich dadurch unabhängiger von Energieimporten. Im Jahr 2009 wurden rund 3.114 Millionen kWh Strom und 14.126 Millionen kWh Wärme aus Biomasse erzeugt. Bis heute haben sich 27 baden-württembergische Gemeinden dafür entschieden, ihre Energieversorgung aus Biomasse zu decken und nennen sich Bio-Energiedörfer. Gerade für Gemeinden im ländlichen Raum, die außerhalb des Erdgasnetzes liegen, ist die Bioenergienutzung eine wichtiger Baustein dafür, die Standortattraktivität zu erhöhen und Wertschöpfung vor Ort zu bringen. Im Kern geht es bei den verschiedenen Projekten immer darum, bei der Stromgewinnung aus Biomasse durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in erheblichem Maße auch die Abwärme zu nutzen, da dieses Verfahren die Energieausbeute verdoppelt. Bislang verfügt von den 683 in Baden-Württemberg betriebenen Biogasanlagen nur rund ein Viertel über ein zufrieden stellendes Wärmenutzungskonzept. Hier liegt ein Entwicklungspotenzial, das noch gehoben werden muss. Jede Kommune muss ihr eigenes Konzept finden, entwickeln und dafür Akzeptanz schaffen. Je nach den Gegebenheiten bieten sich unterschiedliche Strategien an. In dem Beitrag werden vier unterschiedliche Modelle anhand von Fallbeispielen dargestellt: 1. Kommune investiert in Eigenregie (Leibertingen); 2. Bürger beteiligen sich (Kirchdorf-Oberopfingen, St. Peter, Pfalzgrafenweiler); Privater Contractor oder Stadtwerk plant und finanziert (Immendingen-Mauenheim, Grosselfingen, Radolfzell-Möggingen); 4. Landwirt investiert in KWK-Anlage und Nahwärmenetz (Lempertzweiler, Dürmentingen, Nordrach). Den Abschluss bildet eine tabellarische Übersicht über die bisherigen Bio-Energiedörfer in Baden-Württemberg.
Description
Keywords
Journal
Die Gemeinde
item.page.issue
Nr. 23
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 929-931