Genossenschafter 2.0! - Welche Chancen bieten soziale Netzwerke? Social Media in der Wohnungswirtschaft.

Hammonia
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Hammonia

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DE

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Soziale Netzwerke sind kein Randphänomen mehr. Rund die Hälfte der Internetnutzer pflegt virtuelle Kontakte und die Tendenz ist steigend. Auch der Anteil der älteren Internetbenutzer ist in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Inzwischen stellen Senioren auch auf Facebook das Segment mit dem stärksten Wachstum. Für die Wohnungswirtschaft bietet sich hier ein bisher noch nicht ausgeschöpftes Potenzial. Obwohl sich viele Unternehmen mit ihren Internetauftritten auf der Höhe Zeit wähnen, sieht die Realität anders aus. Interessierte können sich zwar online über Neuigkeiten, Wohnungsangebote und Kontaktmöglichkeiten informieren, der Kommunikationsfluss verläuft jedoch einseitig. Vermieter entscheiden, welche Inhalte sie bereitstellen, Interessenten haben aber keine Möglichkeit, mit ihnen aktiv in einen Dialog zu treten. Social Media dagegen bezeichnet Plattformen im Internet, auf denen sich Nutzer untereinander austauschen. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass nicht der Anbieter den Inhalt der Seiten bestimmt, sondern die Nutzer. In dem Beitrag werden die Chancen eines Ausbaus des Social Web für die Wohnungswirtschaft allgemein und speziell für Wohnungsbaugenossenschaften dargestellt. Gerade Wohnungsbaugenossenschaften können von der unmittelbaren Kommunikation im Netz profitieren. Statt anonymer Korrespondenz anhand von redigierten Berichten entsteht so ein Austausch zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand mit sekundenschneller Reaktionsmöglichkeit. Auf wohnungssuchende Netzwerker wird bisher selbst in Regionen, in denen viele Wohnungen leer stehen, seitens der Wohnungswirtschaft kaum reagiert. Um nicht den Anschluss zu verlieren, sollten Wohnungsunternehmen die sozialen Netzwerke für ihre Zwecke nutzen und die Potenziale ausschöpfen.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 9

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S. 46-48

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