Ein-Eltern-Familien. Eine empirische Studie zur Lebenssituation und Lebensplanung alleinerziehender Mütter und Väter.

Kleine
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Kleine

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Bielefeld

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BBR: A 11 810
ZLB: 93/4409

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Abstract

Grundlage der Untersuchung ist die Situation der Alleinerziehenden sowohl in der ehemaligen DDR als auch in den alten Bundesländern. Zunächst erfolgt eine Darstellung des Forschungsstandes, bei der es in erster Linie um Trendbeschreibungen und Veränderungen der Themenschwerpunkte seit 1950 geht. Im zweiten Teil der Studie wird detailliert darauf eingegangen, aus welchen Gründen es dazu kommen kann, daß Mütter beziehungsweise Väter ihre Kinder allein großziehen. Die Verf. belegen ihre Aussagen mit Zitaten von Interviewpartnerinnen und machen hierdurch die Beweggründe der Alleinerziehenden nachvollziehbar. Des weiteren geht die Studie auf die Auswirkungen der Abwesenheit speziell der Väter bei der Kindererziehung ein und betrachtet besonders die ökonomische Situation der Alleinerziehenden sowie die Vereinbarkeit von Kind und Beruf. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, daß die Ein-Eltern-Familie allgemein als immer selbstverständlicher akzepiert wird und daß betroffene Eltern und ihre Kinder Diskriminierungen wesentlich seltener ausgesetzt sind als in früheren Zeiten. Alleinerziehende werden trotz dessen aber auch weiterhin mit den verschiedensten Benachteiligungen und Problemen konfrontiert. Außerdem wurde festgestellt, daß die Alleinerziehenden aufgrund ihrer Erfahrungen zukünftig Partnerschaften anstreben, in denen Nähe und Distanz gleichsam möglich sind. - (n.Verf.)

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130 S.

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Materialien zur Frauenforschung; 15