Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien für Bedarfsorientierte Mobilitätslösungen - Das Beispiel Greater Manchester.

E. Schmidt
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Herausgeber

E. Schmidt

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

Sprache

ISSN

0340-4536

ZDB-ID

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Das Vertrauen der Bevölkerung in flexible Verkehrslösungen und in die verfügbaren Technologien zur Unterstützung dieser Lösungen ist kontinuierlich gewachsen. In dem Beitrag wird die Entwicklung flexibler Verkehrsdienstleistungen im Großraum Manchester beschrieben. Dort lässt sich der Anstieg von flexiblen Transportlösungen in mehrere Phasen unterscheiden. Während der späten 1980er und frühen 1990er Jahre erfolgte zunächst die Einführung des Ring-&-Ride-Angebots, ein Rufbusangebot, das speziell an den Mobilitätsbedürfnissen der weniger mobilen Bevölkerungsgruppen orientiert ist. Das flächendeckende Angebot wird von der durch die Greater Manchester Transport Executive (GMPTE) getragenen Wohltätigkeitsorganisation Greater Manchester Accessible Transport Limited (GMATL) betrieben. Im Zuge der Debatten über die soziale Stadt zu Beginn des neuen Jahrzehnts wurde in Großbritannien verstärkt die soziale Dimension von Mobilität gefördert. Durch die Verbesserung der Verkehrsanbindung sozial benachteiligter Stadtteile sollten positive wirtschaftliche und soziale Effekte erzielt werden. Das Programm Urban Bus Challenge zur Verbesserung der Anbindung weniger attraktiver Stadtviertel erhöhte die Anzahl flexibler bedarfsorientierter Transportdienstleistungen und wird unter dem Label Local Link angeboten. Weitere Ausdehnungen der Bandbreite bedarfsorientierter Dienstleistungen sind beispielsweise der Shopping-Link-Service oder die Verknüpfung mit den Bedürfnissen sozialer Einrichtungen. Herzstück der Angebote sind die jeweiligen Call Center, wo Buchungen bearbeitet und Fahrpläne erstellt werden. Hier findet das TRAPEZE-Buchungssystem Anwendung. Die über Jahre gereifte Entwicklung des Systems wird seit November 2008 durch das europäische Mobilitätsprojekt ICMA/Amobilife beschleunigt. Durch die von ICMA geförderte Schwerpunktsetzung auf die Weiterentwicklung des TRAPEZE-Buchungssystems in Manchester konnten bereits einige Erfolge vorgewiesen werden. Erfreuliche Nebeneffekte sind die Qualitätssteigerung des Reisens und die positive Wirkung auf die Verkehrsmittelwahl.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Verkehr und Technik

Ausgabe

Nr. 9

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Seiten

S. 340-342

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