Deutsches Know-how. EU fördert deutsch-lateinamerikanische Kooperation beim Flächenrecycling.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Auch in den Ballungsräumen Lateinamerikas haben Industrialisierung und Bevölkerungskonzentration ihre Spuren in Boden und Grundwasser hinterlassen. Bewirtschaftung und Schutz der Ressource Boden sind eng mit dem ausufernden Wachstum von Metropolregionen verbunden und die Konflikte, die sich aus der wachsenden Nachfrage nach innerstädtischem Wohn- und Lebensraum ergeben, treten hier besonders in Erscheinung. Hinzu kommt, dass die unkontrollierte Besiedlung von Stadtrandgebieten durch arme Bevölkerungsschichten häufig eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner darstellt, da die Brachflächen kontaminiert sind. Hier setzt das von der Europäischen Union geförderte Kooperationsprojekt INTEGRATION an, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Das Projekt setzt auf eine nachhaltige Innenentwicklung von Städten sowie das Brachflächenrecycling. Ökologische und soziale Aspekte sollen in angemessene städtische Planungskonzepte einbezogen werden und der soziale Wohnungsbau auf Brachflächen soll unter öffentlicher Beteiligung sowie unter Einbeziehung benachteiligter Bevölkerungsgruppen realisiert werden. Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart hat aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit nachhaltiger Innenentwicklung von Städten die Aufgabe übernommen, das internationale Projekt mit Lateinamerika zu koordinieren. Die lateinamerikanischen Projektpartner sind der Bundesstaat Chihuahua und die Stadt Guadalajara in Mexiko, die Städte Sao Paulo und Rio de Janeiro in Brasilien sowie die Städte Quito und Bogotá in Ecuador beziehungsweise Kolumbien.
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Entsorga-Magazin
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Nr. 3/4
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S. 48-49