BürgerEnergie-Genossenschaft Voralb eG.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

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Abstract

Investitionen in erneuerbare Energien sollten nicht nur finanzstarken Investoren vorbehalten bleiben. Mit der Gründung einer Genossenschaft sollte es jedem Einzelnen nach seinen Interessen und seiner Leistungsfähigkeit möglich sein, sich zu beteiligen. Denn nur mit gemeinsamen kommunalen wie privaten Anstrengungen wird es gelingen, einen nachhaltigen Beitrag zur klimafreundlichen Energiepolitik zu leisten. Zehn Gemeinden in der Voralb möchten hier mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Bürger als genossenschaftlich verbundene Mitakteure gewinnen. Erleichtert wird die in dem Beitrag vorgestellte interkommunale Offensive durch den Umstand, dass die beteiligten Kommunen Schlat, Eschenbach, Heiningen, Gammelshausen, Dürnau, Bad Boll, Aichelberg, Zell unter Aichelberg, Hattenhofen und Schlierbach derzeit auch auf vielen anderen Gebieten kooperieren: So wurde die Klimaschutz- und Energieagentur des Landes Baden-Württemberg (KEA) gemeinsam mit einem Energiemanagement beauftragt und außerdem sind die Kommunen über eine aussichtsreiche Antragstellung beim Leuchtturmprojekt "EULE" der Europäischen Union (EU) miteinander verbunden. Darüber hinaus machen sie auch beim Albtraufgänger-Projekt und dem Landschaftspark Albvorland gemeinsame Sache. Die BürgerEnergie-Genossenschaft Voralb eG (BEG Voralb) wurde im Juli 2009 auf Initiative der Gemeinde Eschenbach gegründet. Bereits im April 2010 waren es über 200 Mitglieder und es wurden über 2.200 Anteile gezeichnet. Erstes Projekt war eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule der Gemeinde Eschenbach. Jährlich können hier etwa 20.400 kWh Strom erzeugt und der Umwelt 5,2 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen erspart werden. Weitere Projekte sind inzwischen verwirklicht worden oder in der Planung. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit sollen weitere Kommunen im Landkreis Göppingen sowie Gewerbebetriebe und Organisationen zur Mitgliedschaft bewegt werden.

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Die Gemeinde

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Nr. 10

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S. 384-386

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