Günstig bauen ist zu wenig.

Eppinger
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Eppinger

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

Städte und Gemeinden sind im Rahmen der Daseinsvorsorge verpflichtet, Bauwerke der Infrastruktur oder Verwaltungseinrichtungen vorzuhalten. Beim Bauen muss Wirtschaftlichkeit Maß der Dinge sein. Das gilt auch und gerade für kommunale Vorhaben. Doch um dem Gebot der Wirtschaftlichkeit zu entsprechen, ist weit mehr gefragt, als nur günstig zu bauen. Vielmehr ist es erforderlich, im Vorfeld den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und neben den Baukosten auch die laufenden Betriebskosten zu ermitteln. Ein professionelles Projektmanagement, das die Ziele definiert und das Projekt steuert, ist dabei von grundlegender Bedeutung. Voraussetzung ist, dass das Projektmanagement die Projektentwicklung und Realisierung unter Wirtschaftlichkeitsprämissen abwickelt. Dazu sollten die Punkte Analyse, Konzept, Wettbewerb und Projektrealisierung genau so viel Beachtung finden wie die Kosten-, Termin- und Qualitätskontrolle. In dem Beitrag wird eine komprimierte Darstellung der einzelnen Schritte vorgenommen: In der Analysephasesollte zunächst der Bedarf der kommunalen Einrichtungen unter demographischen Gesichtspunkten ermittelt werden. Der zweite Analysepunkt sollte Entwicklungspotenziale vorhandener Grundstücke und Bauten erschließen. In der Konzeptphase ist das Projektkonzept durch Gegenüberstellung von Bedarf und Angebot mithilfe von Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu entwickeln. Im nächsten Schritt sollten technische, gestalterische und nutzungsorientierte Hinweise von Fachleuten im Rahmen von Ideenwettbewerben integriert werden. Im Sinne einer schrittweisen und vorsichtigen Projektentwicklung schließt daran die planerische Vorbereitung, Genehmigung, Ausschreibung, Vergabe und Bauausführung an. Dabei müssen Kosten, Qualitäten und Termine ständig überwacht werden.

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Der Gemeinderat

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Nr. 3

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S. 20-21

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