Grundwasser wird in situ gereinigt. Neuartiger Bioreaktor erfüllt die Erwartungen.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Am Standort einer ehemaligen Teerfabrik in Offenbach am Main sind aus der Aufbereitung von Teer in den 1920er Jahren große Mengen von Teeröl in den Untergrund eingedrungen. Im Boden und im quartären Grundwasserleiter in acht Metern Tiefe wurde eine Teerölphase nachgewiesen. Im Bebauungsplan ist das brachliegende Gelände als Gewerbegebiet ausgewiesen. Das Land Hessen betreibt Gefahrenabwehr mit der Unterbindung des Schadstoffaustrags über den Grundwasserpfad. Seit den 1990er Jahren werden passive Reinigungsverfahren angewendet, die eine Abkehr von der energieaufwändigen, konventionellen Grundwasserbehandlung durch "Pump and Treat" bedeuten. Im Fall der ehemaligen Teerfabrik wurde nach einer umfangreichen Standorterkundung eine Gegenüberstellung verschiedener Sanierungsverfahren unternommen. Favorisiert wurde das "Funnel-and-Gate-System", das in dem Beitrag vorgestellt wird. Installiert wurde eine Reinigungswand, bei der das vom Grundwasser geströmte Gate mit einem neuartigen Biosorptionsreaktor ausgestattet wurde. Mit der passiven In-situ-Maßnahme soll das belastete Grundwasser gefasst und durch die kombinierte Anwendung von mikrobiologischem Abbau (vor allem von BTEX-Aromaten und 2-Ring-PAK) und Aktivkohlesorption (vor allem von PAK mit 3-6-Ringen) abgereinigt werden. Die ehemalige Teerfabrik in Offenbach am Main ist einer der Standorte des Förderschwerpunkts "Anwendung von Reinigungswänden für die Sanierung von Altlasten". Das Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll klären, ob die aus den USA und Kanada stammende Technik auch den strengen deutschen Rahmenbedingungen hinsichtlich Reinigungsleistung, Kosten und Langzeitverhalten genügt.

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Entsorga-Magazin

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Nr. 1/2

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S. 34-35

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