Eigens gegründete Wohnungsgenossenschaft übernimmt Wohnanlagen der US-Army. Wohnbau Gießen GmbH.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Der Abzug von Streitkräften stellt Städte vor große Herausforderungen: Arbeitsplätze entfallen, Kaufkraft geht verloren und die Rolle der Stadt ist neu zu definieren. Oftmals fallen auch große Immobilienbestände an die öffentliche Hand zurück und müssen einer neuen Nutzung zugeführt werden. In Gießen gingen im Sommer 2007 zwei ehemals von der US-Army genutzte Wohnsiedlungen wieder in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland zurück. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) schrieb sie daraufhin in einem öffentlichen Interessenbekundungsverfahren aus. Die Flächen sollten auch nach einem Verkauf an private Investoren weitgehend der Wohnnutzung dienen. Die städtische Wohnbau Gießen GmbH erhielt von der Stadt den Auftrag, Vermarktungsmöglichkeiten zu erkunden und entsprechende Modelle zu erarbeiten. Eine Eingliederung der Bestände in die kommunale Gesellschaft kam für die Stadt nicht in Frage, vielmehr sollte privates Kapital helfen, die Bestände zu entwickeln. Es wurde ein besonderes Modell zur Übernahme der Bestände gewählt: Die eigens gegründete Wohnbau Genossenschaft Gießen eG (WBG), an der die städtische Wohnbau Gießen GmbH Anteile hält, übernahm die 580 Wohnungen und entwickelt sie nun im Sinne der Teilhabe und Mitbestimmung weiter. In dem Beitrag werden die Finanzierung sowie die Liquiditätsplanung erläutert und es werden die Maßnahmen beschrieben, die einer nachhaltigen Quartiersentwicklung dienen. Die WBG konnte bereits 112 Wohnungen vermieten und 130 Genossenschaftsmitglieder aufnehmen. Rund 50 Wohnungen wurden bislang fast ausschließlich an Selbstnutzer verkauft. Weiteres Ziel ist es, die Siedlungen zu einem genossenschaftlichen Wohnpark umzuwandeln.
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Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 4
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S. 46-47