Was Lokale Bündnisse für Familien leisten.

Luchterhand
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Luchterhand

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Neuwied

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0038-9048

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ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212

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Abstract

Stadtflucht war der bestimmende Siedlungstrend des 20. Jahrhunderts. Doch seit ein paar Jahren ist ein Trend zu beobachten, der oft als "Renaissance der Städte" umschrieben wird. Es zeigt sich eine erhöhte Nachfrage nach innerstädtischem beziehungsweise innenstadtnahem Wohnraum. Menschen in verschiedenen Lebensphasen und mit unterschiedlichen Lebensstilen entdecken das städtische Wohnen als attraktive Alternative zum Umland. Entgegen diesem Trend kehren allerdings gerade junge Familien den Städten den Rücken und suchen ihr Zuhause auf dem Land und in den Vororten. Angesichts der demographischen Entwicklung sind Städte aber gerade auf den Zuzug dieser Bevölkerungsgruppe angewiesen. Neben der Bereicherung des sozialen und kulturellen Lebens stellen junge Familien vor allem einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Um das städtische Umfeld für Familien zu verbessern, wurde im Jahr 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Initiative "Lokale Bündnisse für Familien" ins Leben gerufen, die in dem Beitrag vorgestellt wird. Lokale Bündnisse sind überparteiliche, lösungsorientierte Netzwerke verschiedener Partner aus allen Bereichen der Gesellschaft. Welche Projekte Lokale Bündnisse umsetzen und wie sie sich organisieren, orientiert sich am konkreten Bedarf vor Ort. Der Beitrag enthält dazu Beispiele aus Leipzig, Pforzheim, Augsburg und Hanau. Die Beispiele zeigen, dass ein bedeutender Standortfaktor eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung ist. Daneben tragen auch die Bebauungsstruktur, innerstädtische Freiflächen und Spielplätze oder verkehrsberuhigte Bereiche und gute Einkaufsmöglichkeiten ihren Teil zur Standortqualität bei. Geplante Neubebauungen sollten daher auf ihre Familientauglichkeit überprüft werden.

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Der Städtetag

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Nr. 6

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S. 35-37

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