Gemeinsam zu neuer Stärke. Stadtmarketing.

Eppinger
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Eppinger

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DE

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

In Zeiten eines sich verschärfenden Standortwettbewerbs wird ganzheitliches Stadtmarketing verstärkt zur Aufgabe der kommunalen Wirtschaftsförderung. Ein Beispiel für erfolgreiches Arbeiten auf diesem Feld ist Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der in dem Beispiel vorgestellte Wirtschaftsstandort ist ein Mittelzentrum mit teils oberzentralen Funktionen. Die Kaufkraft pro Kopf der 54.000 Einwohner liegt bei rund 20.3000 Euro pro Jahr und damit um 12,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die Zentralitätskennziffer von 116,8 weist auf einen Kaufkraftzufluss hin. Dennoch verliert die Stadt seit Jahren schleichend an mittelzentralen Funktionen. Die Innenstadt ist geschwächt, weil private und öffentliche Investitionen über viele Jahre unterblieben, während benachbarte Wirtschaftszentren stärker wurden und die Gewerbeansiedlung vor den Toren der Stadt sich stark entwickelte. Vor diesem Hintergrund wurde eine "Innenstadtoffensive" ausgerufen und als Grundlage der zukünftigen Stadtentwicklung die "Zielkonzeption für Neustadt und seine Weindörfer" beschlossen. In diesem Zusammenhang wurde ein Marketingkonzept unter starker Beteiligung der lokalen Unternehmen erarbeitet. Zur Umsetzung der Projektziele wird mit dem Gewerbeverein und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße (WEG) jeweils ein Jahresarbeitsprogramm aufgestellt, in dem Marketing-Aktionen aus allen Handlungsfeldern aufeinander abgestimmt werden. Arbeitsschwerpunkte waren beispielsweise: eine Unternehmerbefragung, die Erstellung einer Stärken-Schwächen-Analyse, das Identifizieren von Wertschöpfungsreserven, die Optimierung der Zusammenarbeit im Rahmen eines Netzwerkes und die Profilierung der Stadt als Einkaufs-, Mode und Bücherstadt sowie als Gesundheitsstandort.

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Der Gemeinderat

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Nr. 11

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S. 20-22

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