Hält das Passivhaus, was es verspricht? Themenheft.
Wohnbund
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Wohnbund
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DE
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München
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1021-979X
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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893
BBR: H 893
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Abstract
Aus ökologischen wie aus ökonomischen Gründen muss der Gebäudeenergieverbrauch deutlich gesenkt werden. Gebäude müssen aber auch bezahlbar, im realen Baustellenbetrieb umsetzbar und von den Nutzern einfach bedienbar sein und sie müssen von den Bewohnern als behaglich empfunden werden. Das Passivhauskonzept verspricht, alle diese Kriterien zu erfüllen: Der Heizenergieverbrauch liegt bei nahezu Null und das bei minimaler Gebäudetechnik. Außer einem kleinen Wärmeerzeuger für die Erwärmung der Zuluft und die Warmwasserbereitung sowie einer Lüftungsanlage mit zwei kleinen Ventilatoren wird keinerlei wartungsintensive und fehleranfällige Technik benötigt. Zur Bedienung genügen zwei einstellbare Elemente: Ein Thermostat für die Einstellung der Wohnungstemperatur und ein Schalter für die Einstellung der Luftmenge. Nach Einführung der verschärften Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) liegen die Mehrkosten für ein Passivhaus im Bereich von 5 bis 7 Prozent gegenüber einem Gebäude in herkömmlicher Bauweise, die zudem durch die geringeren Energiekosten und die zinsgünstigen Förderkredite wieder eingespart werden. Die Beiträge in dem Themenheft sollen Entscheidungsträgern eine realistische Einschätzung der Vor- und Nachteile des Passivhausstandards ermöglichen, vorhandene Erfahrungen nutzbar machen, auf sensible Punkte hinweisen und unbegründete Hemmschwellen gegenüber dem zukunftsfähigen Baustandard beseitigen. Grundlage der Beiträge sind daher reale Erfahrungen in der Baupraxis und die Aussagen von Bewohnern.
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Wohnbund-Informationen
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Nr. 1
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S. 3-46