Urbane Spielfelder in Cottbus. Raum für soziale Experimente.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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DE

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

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Abstract

Wie viele andere deutsche Städte muss sich auch Cottbus mit den Folgen des demographischen Wandels auseinandersetzen. Eine schrumpfende Stadt ist gezwungen, auch in der Stadtentwicklung neue und ungewohnte Wege einzuschlagen. Ein in dem Beitrag vorgestelltes Konzept, das von Studierenden der Universität Kassel im Rahmen eines von der Schader-Stiftung ausgelobten Wettbewerbs "Räume für soziale Experimente" erarbeitet wurde, sieht vor, in einem ausgesuchten Wettbewerbsgebiet - einer Brachfläche unmittelbar südlich der Cottbusser Innenstadt und westlich der Spree mit Zugang zum Ufer - so genannte urbane Spielfelder einzurichten. Die Idee hinter dem Konzept ist die Reaktivierung der innerstädtischen Brachfläche durch unterschiedlichste Nutzungen, da ein herkömmliches Stadtquartier nicht benötigt wird. Mit der Umsetzung des Konzepts wird ein Teil der Cottbusser Innenstadt wieder zugänglich und der Brachfläche wird ihre trennende Wirkung genommen. Zudem soll das Raumkonzept auch als zukunftsorientierter Umgang mit ungenutzten Flächen in der Stadt verstanden werden. Für die Nutzung der Fläche werden neue Möglichkeiten eröffnet: Kunst und Kultur, Großveranstaltungen, Sport und Spiel oder temporäres Wohnen. Auch wenn die Prognosen der Stadt Cottbus eine weitere Schrumpfung der Einwohnerzahlen vorhersagen, erscheint es sinnvoll, sich Möglichkeiten zum flexiblen Reagieren auf unterschiedlichste Entwicklungen offen zu halten. Das Prinzip der Spielfelder funktioniert sowohl bei weiterer Schrumpfung als auch bei steigender Bevölkerungszahl, die nicht nur temporäre, sondern auch dauerhafte Nutzungen auf der Fläche etablieren kann.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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Nr. 6

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S. 58-60

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