Brennstoffzellen-Gelenkbusse für die Kölner Region.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

Dass die Brennstoffzelle für den emissionsfreien Antrieb von Omnibussen zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird nicht mehr in Frage gestellt. Doch während dieselelektrisch angetriebene Hybridbusse vornehmlich als Gelenkvarianten gebaut werden, treten Stadtbusse mit Brennstoffzellen-Technik bisher nur als Solofahrzeuge in Erscheinung. Während der langen Entwicklungsarbeit mit der Brennstoffzelle hat sich die Kraftfahrzeugindustrie zunächst auf Solobusse konzentriert. Vermutlich auch, damit die Größe des Objekts in Verbindung mit der umfangreichen Technik überschaubar bleibt. Doch die Entwicklung immer leistungsfähigerer Brennstoffzellen- und Akkusysteme schreitet voran und nunmehr sind auch die ersten Gelenkbusse mit Brennstoffzellen an Bord in Planung. In der Kölner Region sollen zwischen Köln und Hürth im Einzugsbereich der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) bereits im Jahr 2010 die ersten zwei Gelenkbusse mit Brennstoffzellen-Technik eingesetzt werden. Ein besonderer Vorteil dabei wird sein, dass sich die Wasserstoff-Produktion unweit des Einsatzgebietes der betreffenden Fahrzeuge befindet. In Hürth, einem der Standorte der chemischen Industrie im Rheinland, wird die RVK künftig ihre beiden geplanten Brennstoffzellen-Gelenkbusse betanken. In dem Beitrag wird zunächst auf die Brennstoffzellen-Technik eingegangen. Danach wird darauf hingewiesen, dass sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch die Bundesregierung für den Einsatz von Wasserstoff im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Fördermittel in Aussicht stellen. Die künftigen Brennstoffzellen-Gelenkbusse der RVK sollen fünf Jahre im ÖPNV eingesetzt werden und bei Bewährung sind weitere Fahrzeuge vorgesehen. Gleichzeitig entstehen in Hamburg und Berlin weitere Wasserstoff-Hochburgen, deren Aktivitäten aussichtsreich erscheinen.

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Verkehr und Technik

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Nr. 10

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S. 351-353

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