Erneuerbare Energien - Im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Tourismus.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Die Gemeinde Freiamt im Schwarzwald produziert bereits seit einigen Jahren mehr Strom aus verschiedenen Trägern erneuerbarer Energien, als in ihr verbraucht wird. Insgesamt wurden in der Gemeinde im Jahr 2008 rund 16 Millionen Kilowatt aus regenerativen Energien (Wind, Photovoltaik, Biogas und Wasser) erzeugt. Der Verbrauch lag bei rund 12 Millionen Kilowatt. Vor allem in landwirtschaftlichen Gebäuden, aber auch in Handwerksbetrieben ist eine große Anzahl von Hackschnitzelanlagen eingebaut. Ein landwirtschaftlicher Betrieb hat nach Aufgabe der Rinderzucht im Jahr 2002 eine Biogasanlage mit 160 Kilowatt elektrischer Leistung gebaut und ist somit zum Energiewirt geworden. Eine weitere bäuerliche Biogasanlage hat im Jahr 2007 ihren Betrieb aufgenommen und für eine dritte Anlage ist die Baugenehmigung erteilt. Im Jahr 2001 konnten die ersten drei Windkraftanlagen als Bürgerprojekt und im Jahr 2004 eine weitere Anlage auf Basis einer Genehmigung nach Paragraph 35 Baugesetzbuch (BauGB) realisiert werden. Zum Boom hat sich auch der Bau von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern entwickelt. Ende 2008 waren 160 Anlagen an das Netz angeschlossen. In dem Beitrag werden vor diesem Hintergrund die Auswirkungen auf den Tourismus thematisiert. Insgesamt hat der Tourismus mit dem Bereich des Ökotourismus eine Steigerung erlebt. Die Frage der Auswirkung des Baus von Windkraftanlagen auf die touristische Entwicklung wurde von Gästen durchaus kritisch beantwortet. Kommunalpolitischer Konsens ist, dass die Ausweisung der Standorte sich nur auf solche mit hoher Windhäufigkeit erstrecken soll und weite Teile der Gemarkung von Anlagen frei bleiben müssen.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 4
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S. 164-166