Handwerk als Partner der Kommunen.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Zum Jahresbeginn 2008 hat sich die Weltwirtschaft noch in robuster Verfassung präsentiert. Seit dem Herbst 2008 befindet sie sich jedoch im Abschwung. Dies ist vor allem eine Folge der Finanzkrise, die nach der Finanzwirtschaft längst auch die Realwirtschaft bedroht. Auch das Handwerk ist mit einem Rückgang des privaten Konsums und einer spürbar verlangsamten Investitionsnachfrage konfrontiert. In dem Beitrag wird auf die Situation des Handwerks mit seinen 130.000 Betrieben und 750.000 Mitarbeitern in Baden-Württemberg eingegangen. Es wird ausgeführt, dass das Handwerk die Substanz hat, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bestehen zu können. Vorraussetzung dafür ist aber, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung weist in die richtige Richtung, da es auf Investitionsimpulse setzt. Eine schnelle Vergaberechtsreform wird dafür sorgen, dass die Investitionen auch den Mittelstand erreichen. Dennoch ist zu beobachten, dass eine Polarisierung des wirtschaftlichen Erfolgs der Handwerksbetriebe in Abhängigkeit von ihrer Betriebsgröße stattfindet. Mittlere und große Unternehmen können partizipieren, während die kleinen Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten, die mit mehr als 80 Prozent den größten Anteil bilden, kaum in der Lage sind, in einer außerordentlich wettbewerbsintensiven und zunehmend internationalisierten Konkurrenz ihre Betriebsergebnisse nachhaltig zu sichern. Abschließend wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Handwerk die kommunalste aller Wirtschaftsformen ist und daher kommunale Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz sowie zur Innenstadtentwicklung wichtige Impulse für das Handwerk sind.
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Die Gemeinde
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Nr. 1
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S. 52-53