Maßarbeit unter Tage. Relining zur Sanierung des Mannheimer Ringkanals.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Stadt Mannheim saniert ihren ältesten Abwasserkanal. Er liegt in einer Tiefe von vier bis sechs Metern und ist zugleich einer der ältesten Abwasserkanäle in Baden-Württemberg. Er wurde 1877 und 1878 als Ersatz für den offenen Stadtgraben verlegt und ist teils gemauert und teils betoniert. Bei der Inspektion stellte der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim (EBS) erhebliche Schäden fest: Risse in der Kanalwand führen zu Austritt von Abwasser und gefährden dadurch das Grundwasser. Da der Kanal sich direkt unter einer der Verkehrshauptschlagadern der Stadt befindet, entschied sich die Planungsabteilung des EBS für ein bis dato in Süddeutschland wenig bekanntes Verfahren zur Sanierung, das so genannte Kurzrohr-Relining mit werkseitig hergestellten GFK-Rohren. Das Verfahren eignet sich besonders für schwierige örtliche Gegebenheiten wie dicht besiedelte Innenstädte mit hohem Verkehrsaufkommen, die eine offene Kanalsanierung ausschließen. Die Sanierung des Kanals in Mannheim ist das bislang größte Sanierungsprojekt dieser Art, die das beauftragte Unternehmen durchgeführt hat, wobei die Krümmung des Ringkanals eine große technische Herausforderung darstellt. In dem Beitrag werden die Baumaßnahmen im Einzelnen beschrieben.
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Entsorga-Magazin
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Nr. 7/8
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S. 37-39