Baukultur, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung. Wertigkeit wohnungswirtschaftlicher Bestände.
Hammonia
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Publisher
Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Im Statusbericht der Bundesregierung zur "Baukultur in Deutschland" aus dem Jahre 2001, der auch die Grundlage für die Gründung einer "Stiftung Baukultur" war, wird formuliert, dass Baukultur nicht nur eine Sache der Architekten, Ingenieure und Stadtplaner, sondern auch eine Angelegenheit von Bauherren und aller Bürger ist. Ihre Qualität ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Nutzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Gestalt, von Nachhaltigkeit im ökologischen, sozialen und ökonomischen Sinne sowie aus der Gerechtigkeit der Verfahren, die zu ihrer Herstellung führen. Diesen Thesen wird in dem Beitrag aus Sicht des kommunalen Wohnungsunternehmens SAGA GWG in Hamburg nachgegangen. Dabei werden die einzelnen Themenbereiche auf Konfliktpunkte untersucht. Beispielsweise wird angeführt, dass städtebauliche Leitbilder sich in der Regel alle 30 Jahre ändern, Wohngebäude dagegen 80 Jahre und länger stehen. Auch zum Thema Nachhaltigkeit gibt es Konfliktpunkte: Im Bestand der SAGA GWG befindet sich eine Vielzahl an denkmalgeschützten Bauten mit Rotklinkerfassaden, deren Wärmedämmung etwa dreimal so teuer ist wie ein Wärmedämmverbundsystem mit Putz oder Flachverblender. Die Häuser sollten jungen Arbeiterfamilien preisgünstigen Wohnraum bieten und bis heute ist dieser Wohnungsbestand in mittlerweile überwiegend zentralen Stadtlagen attraktiv für Haushalte mit geringem Einkommen. Eine energetische Sanierung würde diesen Wohnungsbestand aus dieser Preislage hinausmodernisieren und Gentrification fördern.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 5
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S. 26-27