Verkehrsplanung braucht integrierte Konzepte. Das Cruise Terminal Ostseekai als Baustein in einem zukunftsweisenden Verkehrskonzept.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Mit dem neuen Cruise Terminal Ostseekai verfügt die Stadt Kiel über eines der modernsten Terminals an der deutschen Küste. Jährlich laufen in Kiel mehr als 100 Kreuzfahrtschiffe mit über 150.000 Passagieren an, die abgeholt werden wollen oder in den Urlaub aufbrechen. Auch der vom Kieler Hafen aus betriebene Ausflugsverkehr über See zeigt eine steigende Tendenz. Um das wachsende Verkehrsaufkommen intelligent zu steuern und Infrastruktur optimal zu nutzen, wurde ein maßgeschneidertes Verkehrskonzept entwickelt, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Im Gegensatz zu den Logistikflächen anderer Ostseehäfen müssen in Kiel die Vorsortierungen des Verkehrs auf mehrere Zufahrten zu den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe und Fähren unmittelbar an Hauptverkehrsachsen abgewickelt werden. Wesentlicher Baustein beim Verkehrsmanagement sind Informationsanzeiger in LED-Technik, deren Steuerung über den Verkehrsrechner der Stadt erfolgt. Dabei wurde auch die Vernetzung mit dem Parkleitrechner realisiert. Reisende und Besucher können dank moderner Telematikanwendungen sowohl durch die Verkehrsleiteinrichtungen wie auch im Internet flexibel gesteuert werden. Der weitgehend reibungslose Verkehrsfluss am Kieler Hafen bestätigt die Wirkung des neuen Verkehrskonzeptes und bietet neue Ansätze für die Verkehrsplanung der Stadt Kiel, die an integrierten Verkehrskonzepten arbeitet, um die Mobilität im Ballungsraum langfristig zu garantieren. Die intermodale Verknüpfung zwischen Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) und Individualverkehr soll dabei an Bedeutung gewinnen.
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Journal
Verkehr und Technik
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Nr. 5
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S. 172-174