"Umweltzone" ohne Umwelt-Effekt.
Das Rathaus Verlagsges.
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Das Rathaus Verlagsges.
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DE
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Essen
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0174-4984
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ZLB: 4-Zs 1002
BBR: Z 515
BBR: Z 515
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Abstract
Seit dem 1. Januar 2008 gilt in Berlin die so genannte Umweltzone. Sie umfasst das Gebiet innerhalb des S-Bahn-Rings mit zirka 88 Quadratkilometern Fläche und etwa 1 Million Einwohnern. In der Umweltzone befinden sich fast alle wichtigen innerstädtischen Einkaufzentren und Touristenattraktionen, das Regierungsviertel sowie viele Arbeitsplätze für Pendler. Die Einführung der Umweltzone wurde mit erhöhten Feinstaubwerten begründet und 2005 im Luftreinhalteplan festgeschrieben. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass mit der Umweltzone nur ein geringer Effekt erzielt wird, da nur etwa 10 Prozent des Feinstaubs tatsächlich aus den Auspuffen der Fahrzeuge stammt und der weitaus größte Teil von außen herein getragen wird. Hinzu kommt, dass bisher weit über 80 Prozent der Fahrzeuge, die die Bedingungen zur Einfahrt in die Umweltzone nicht erfüllen, eine Ausnahmegenehmigung erhalten haben. Daher wird vorgeschlagen, anstelle der Umweltzone wirksamere Maßnahmen zum Erreichen der umwelt- und gesundheitspolitischen Ziele zu entwickeln. Dazu gehört die Reduzierung der von außen herein getragenen Schadstoffe. Auch eine bessere Verkehrspolitik, die auf eine stärkere Verflüssigung des Verkehrs etwa durch mehr Grüne Wellen und Einrichtung von mehr Park&Ride-Parkplätzen sowie eine attraktivere Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) setzt, könnte zur Feinstaubminderung führen. Da Berlin aufgrund seiner Lage an einer der wichtigsten Ost-West-Achsen besonders vom Schwerlastverkehr betroffen ist, wäre es wichtig, den Durchgangsverkehr etwa durch Weiterführung der Stadtautobahn um die Stadt herum zu leiten. difu
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Das Rathaus
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Nr. 2
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S. 42-44