Schlacht nach alter Gefechtsordnung. Konflikt um den Hafenausbau Köln-Godorf.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Mitte der 1980er Jahre wurde in der Worringer Rheinaue im Norden Kölns ein Containerhafen geplant. Eine breit getragene Bürgerbewegung verhinderte die Verwirklichung des Plans. Stattdessen sollte nun der Hafen Köln-Godorf ausgebaut werden. Doch die Erweiterung des an der südlichen Kölner Stadtgrenze gelegenen Rheinhafens würde die weitgehende Zerstörung des Naturschutzgebiets Sürther Aue bedeuten, so dass diese Planung ebenfalls auf Widerstand vor Ort traf. Argumentiert wurde auch damit, dass der Industriehafen Köln-Niehl ausreichend Reserven für zusätzlichen Containerumschlag bietet und somit das Godorfer Projekt überflüssig ist. Während im Jahr 2001 ein erstes Planfeststellungsverfahren scheiterte, wurde im zweiten Anlauf im August 2006 die Planfeststellung für das 61,5 Millionen Euro teure Investitionsprojekt erteilt. In dem Beitrag wird der seit über 20 Jahren andauernde Konflikt um die Erweiterung des Binnenhafens als ein Beispiel dafür, wie sich trotz wandelnden Umweltbewusstseins und logistischer Alternativen die Fronten verhärten können, beschrieben. Außerdem werden Gutachten vorgestellt, die die unterschiedlichen Positionen dokumentieren. Abschließend wird untersucht, welche Chancen ein jetzt gestartetes Bürgerbegehren hat, für das bis Ende November 2007 26.000 gültige Unterschriften gesammelt werden müssen. difu
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 6
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S. 35-36