Mit der Vakuumkanalisationstechnik Grenzen überschreiten.
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Stuttgart
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Von jeher spielt in Städten und Gemeinden das Thema Kanalisation aufgrund hoher Investitionskosten eine wichtige Rolle. Die konventionelle Art, Abwasser zu transportieren findet meist mittels Freispiegelkanälen unter Ausnutzung eines Gefälles statt. Planer stoßen in dünn besiedelten Gebieten, bei ungünstigen Bodenverhältnissen, hohen Grundwässerständen oder in vollkommen flachem Terrain auf Grenzen, die eine Kanalisierung aus technischer und zunehmend auch aus ökonomischer Sicht erschweren. Als kostengünstige und technisch ausgereifte Alternative zur Freispiegelkanalisation wird in dem Beitrag die Vakuumkanalisationstechnik vorgestellt, die bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erstmalig eingesetzt wurde, danach aber in Vergessenheit geriet. Lediglich auf Schiffen und Zügen wurde die Vakuumentwässerung noch eingesetzt. Erst zu Beginn der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Vakuumkanalisation wieder entdeckt und ist seit den 70er Jahren auch in Deutschland in mehreren hundert kommunalen Abwasseranlagen erfolgreich im Einsatz. Speziell ländliche Siedlungen mit einer spezifischen Kanallänge von mehr als vier Metern pro Einwohner bieten optimale Voraussetzungen zum Betrieb einer Vakuumkanalisationsanlage. In Überschwemmungs- und hochwassergefährdeten Gebieten ist die Vakuumtechnik oft die günstigste Wahl. Auch bei der in vielen Kommunen anstehenden Kanalsanierung stellt die Vakuumkanalisationstechnik mit ihren vielfältigen Möglichkeiten eine wirtschaftliche Alternative dar. difu
Description
Keywords
Journal
Die Gemeinde
item.page.issue
Nr. 21
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 872-875