Hat der O-Bus in Deutschland eine Perspektive?
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Vor dem Hintergrund der gegenwärtig geführten Klimaschutzdiskussion bedeutet Nachhaltigkeit im Verkehr in erster Linie Innovationsfähigkeit, also die Suche nach neuen Technologien und deren systemkonformen Anwendung. Beim Umweltaspekt dominieren die Emissionen in Bezug auf Lärm, Schadstoffe und elektromagnetische Strahlung. Beim Energieaspekt geht es vor allem um neue Antriebskonzepte, wobei der verstärkte Einsatz von Elektromotoren eine umweltverträgliche Möglichkeit darstellt. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass hier dem Oberleitungsbus (O-Bus) respektive Trolleybus eine besondere Rolle zufällt. Im Zeitraum zwischen 1930 und 1995 arbeiteten in Deutschland siebzig O-Bus-Betriebe. Davon sind nur noch drei übrig geblieben, da auf andere Nahverkehrssysteme gesetzt wurde. Der O-Bus wird oft abgelehnt, weil sein Antriebssystem als überaltert und die Energieeinspeisung über Fahrdraht als zu teuer gilt. Außerdem werden vielerorts die Masten und Fahrleitungen im Stadtbild als störend empfunden. Doch der deutsche O-Bus von heute entspricht in seiner technologischen Gesamtkonzeption dank innovativer Antriebs- und Fahrzeugkonstruktionen schon lange nicht mehr diesen Vorstellungen und wird dank seiner neuen Technologie hervorragend ins Ausland verkauft. In Deutschland besteht ein Verkehrsmarkt für den O-Bus für Städte mit ausgeprägtem Umweltbewusstsein. Für die Renaissance des O-Busses bedarf es einer komplexen Handlungsstrategie. difu
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Verkehr und Technik
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Nr. 4
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S. 119-122