Feinstaub-Problem nur überregional lösbar.

Das Rathaus Verlagsges.
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Das Rathaus Verlagsges.

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Essen

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0174-4984

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ZLB: 4-Zs 1002
BBR: Z 515

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Abstract

Seit in Europa neue Grenzwerte für die Luftqualität gelten, steht die Feinstaubbelastung vor allem in den Ballungsräumen im Blickpunkt öffentlichen Interesses. In großer Zahl werden seitdem Vorschläge und Forderungen in die Debatte getragen: Fahrverbote in sensiblen Innenstadtbereichen wurden in einigen Städten und Gemeinden eingeführt und durchgesetzt, anderenorts wird die Einführung einer City-Maut gefordert. Dennoch ist die Feinstaubbelastung in den Städten gleich geblieben, da die Schadstoffe nur zu einem Viertel aus dem lokalen Verkehr stammen, während der Rest von überregionalen Quellen verursacht wird. Auch das Heizverhalten stellt einen nennenswerten Aspekt der Feinstaubbelastung dar. So emittieren beispielsweise Holzpellet-Heizungen bis zu zehnmal mehr Partikel in die Luft als Öl- und Gasheizungen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ein integriertes Gesamtkonzept gefordert, in das alle maßgeblichen Verursacher in Industrie, Gewerbe und Verkehr sowie private Haushalte und Landwirtschaft eingebunden werden. Bei einer Fortentwicklung der Schadstoffgrenzwerte müssen die wissenschaftlichen Zusammenhänge bedacht werden, damit keine Maßnahmen ergriffen werden, die zwar den Feinstaub reduzieren, dafür aber zu einer Überschreitung anderer Grenzwerte führen. difu

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Das Rathaus

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Nr. 2

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S. 30-31

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