Ausverkauf städtischer Wohnungen und Gegenstrategien aus Kieler Sicht.

Wohnbund
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München

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1021-979X

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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893

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Abstract

Das Thema Wohnungsverkäufe - insbesondere von kommualen Beständen - wird kontrovers diskutiert. Während einerseits in der Privatisierung eine wirksame Strategie zur Haushaltskonsolidierung gesehen wird, besteht andererseits die Befürchtung, dass sie sich als große Gefahr mit weitreichenden gesellschaftlichen Dimensionen herausstellen wird. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag über Erfahrungen mit Wohnungsverkäufen in Kiel und Pinneberg berichtet. Dabei werden als Grundlage für Schlussfolgerungen zu möglichen Gegenstrategien drei Verkaufsereignisse beschrieben. Das erste Beispiel zeigt den innerhalb von nur sechs Jahren weit fortschrittenen Prozess der Abwärtsentwicklung eines ehemals kommunalen Wohnungsunternehmens auf, das 1999 als eines der ersten an einen privaten Investor veräußert wurde. Das zweite Fallbeispiel steht für die Möglichkeit, im top down Verfahren auch in sozial schwierigem Milieu den mit der Genossenschaftsidee verbundenen Gedanken der Selbstverwaltung erfolgreich zu praktizieren. Das dritte Beispiel steht für eine gelungene Umwandlung eines kommunalen Wohnungsunternehmens in eine Genossenschaft. difu

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Nr. 3/4

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S. 21-28

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