Problemstau im Kanal. Die Abwasserwirtschaft steht vor einer Nagelprobe.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Eine Umfrage aus dem Jahr 2004 kam zu dem Ergebnis, dass in Deutschland rein rechnerisch bei einem Gesamtnetz von 500.000 Kilometern Länge und 80 Jahren Nutzungsdauer die erforderlichen Investitionen für das öffentliche Abwassernetz pro Jahr bei 6,25 Milliarden Euro liegen. Tatsächlich wurden jedoch jährlich im Durchschnitt nur rund 1,6 Milliarden Euro in Abwasserkanäle und Klärwerke investiert. In der Folge gelten etwa 20 Prozent des Kanalnetzes als sanierungsbedürftig. Hinzu kommt, dass der Wasserverbrauch pro Kopf deutlich gesunken ist, was dazu beiträgt, dass viele Abwasserkanäle veröden. Die Kosten für eine Rundumsanierung belaufen sich in den kommenden 20 Jahren auf über 50 Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die Frage nach der Finanzierung aufgeworfen und anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Während teilweise die Meinung vertreten wird, dass die Kosten ohne Privatisierung der Infrastruktur nicht aufzubringen sind, halten es andere für sinnvoll, die Abwasserentsorgung unter dem Dach der kommunalen Daseinsvorsorge zu belasssen. Kosteneinsparungen im Bereich der kommunalen Abwasserwirtschaft sind einerseits durch eine Optimierung der Betriebe, Zeiteinsparungen bei Baumaßnahmen sowie durch die gemeinsame Sanierung von öffentlichen und privaten Kanälen zu erreichen. difu
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Journal
Entsorga-Magazin
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Nr. 11/12
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S. 28-30