Erste BIDs-Erfahrungen aus Bergedorf. Bündnisse für Innovationen und Dienstleistungen.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Business Improvement Districts (BID) sind ein Instrument zur Revitalisierung und Aufwertung gewachsener innerstädtischer Einkaufszonen. Das Konzept stammt ursprünglich aus Nordamerika und beinhaltet, dass Handel und Grundeigentümer eines räumlich abgegrenzten Gebiets sich zusammenschließen, um während eines festgelegten Zeitraums bestimmte Maßnahmen zur Verbesserung ihres geschäftlichen Umfelds umzusetzen. Die dafür nötigen Finanzmittel werden über einen Aufschlag auf die Grundsteuer staatlicherseits eingezogen und dem Aufgabenträger zugeleitet. In Deutschland müssen die Bundesländer die gesetzliche Regelung schaffen. Hamburg hat in diesem Zusammenhang das "Gesetz zur Stärkung der Einzelhandels- und Dienstleistungszentren" geschaffen. Das neue Instrument hat in hamburgischen Einzelhandelskreisen große Akzeptanz gefunden. Bisher sind zwei BIDs entstanden (im Stadtteil Bergedorf und in der Innenstadt der Neue Wall), zwei weitere BIDs in den Bezirken Wandsbek und Harburg sind in Vorbereitung. Es gibt jedoch auch Fragen nach den Auswirkungen für die ansässige Bevölkerung - wie beispielsweise Verdrängungsprozesse als Folge von Mietsteigerungen - die erst nach einigen Jahren Laufzeit beantwortet werden können. In dem Beitrag werden die Begleiterscheinungen und möglichen Folgen von BIDs am Beispiel Hamburg-Bergedorf kritisch hinterfragt. difu
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 5
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S. 53-58