Vorprogrammierter Ausverkauf? Kommunale Wohnungsunternehmen.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Von den etwa 39 Millionen Wohnungen in Deutschland sind zirka 3,1 Millionen im Eigentum von öffentlichen oder kommunalen Wohnungsunternehmen. Ende der 90er Jahre begann mit dem Verkauf öffentlicher Wohnungsunternehmen an deutsche Privatinvestoren der Rückzug des Staates aus der Wohnungswirtschaft. Mit dem Verkauf der kommunalen Wohnungsgesellschaft in Dresden an einen private-equity-fonds hat der Ausstieg des Staates einen neuen Höhepunkt erreicht, denn von nun an treten bei den großen Käufen insbesondere ausländische Investoren auf, die bis dahin den deutschen Wohnungsmarkt gemieden hatten. In dem Beitrag werden allgemeine Entwicklungstendenzen des deutschen Wohnungsmarktes geschildert und anschließend werden die Auswirkungen des Verkaufs von kommunalen Wohnungsunternehmen analysiert. Es wird darauf hingewiesen, dass bei einem Verkauf auch ein Steuerungsinstrument für wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Aufgaben verloren geht, denn kommunale Wohnungsunternehmen sind ein wichtiges Instrument für die Kommune, die Veränderungsprozesse in der Wohnungsversorgung angesichts des demographischen Wandels zu bewältigen. Die Weiterentwicklung von Stadtquartieren und Siedlungen der 'sozialen Stadt' ist mit renditeorientierten Eigentümern ebenfalls schwer zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund werden auch Alternativen zum Verkauf an private-equity-fonds aufgezeigt, wie zum Beispiel den Verkauf von Wohnungsbeständen an eine zu gründende Genossenschaft oder die Umwandlung der kommunalen GmbH in eine Aktiengesellschaft. difu
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 4
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S. 60-62