Die Rückgewinnung von Feuchtgebieten als eine Lösung für aktuelle Umweltprobleme. Hemmnisse und Möglichkeiten.

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Feuchtgebiete sind Ökosysteme, die durch die Anwesenheit von Wasser, spezielle Bodenverhältnisse und eine besondere Vegetationszusammensetzung geprägt sind. Im Verlauf des 20. Jhs. nahm weltweit sowohl ihre Fläche als auch ihre Qualität (bezüglich Artenvielfalt etc.) stark ab. Viele von Wasser beeinflusste Flächen, v.a. in Flussauen, wurden gezielt entwässert, um sie für Siedlungen, Industrie oder wegen der fruchtbaren Böden für intensive Landwirtschaft nutzbar zu machen. Im natürlichen Zustand stellen Flächen mit Feuchtgebieten allerdings ebenfalls wertvolle ökonomische Ressourcen dar (u.a. dienen sie dem Hochwasserschutz, der Nährstoffspeicherung, Erholung und Naturschutz), so dass eine Umwandlung bzw. Degradation dieses Naturkapitals oft nicht zu einer wirklichen Steigerung der gesellschaftlichen Wohlfahrt führt. Im Rahmen der Betrachtung der Problematik der Erhaltung und der Rückgewinnung von Überschwemmungsflächen, welche im Fokus dieser Arbeit stehen, werden Flächennutzungskonflikte in Flussgebieten in Verbindung mit den Schwierigkeiten des institutionellen Rahmens deutscher Bodenmärkte untersucht. Zur Schärfung der Argumentation wird ein extremes Beispiel für die Rückgewinnung von Feuchtgebieten - der Abbruch einer Siedlung im potenziellen Überschwemmungsbereich eines Flusses - herausgegriffen. difu

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305 S.

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