Aufgabenträger oder Verkehrsunternehmen als Gesellschafter von Verkehrsverbünden? Eine Analyse bestehender Verbundstrukturen und eine Bewertung unterschiedlicher Organisationsmodelle unter institutionenökonomischen Gesichtspunkten.
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DE
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Gießen
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DI
EDOC
EDOC
relationships.isAuthorOf
Abstract
Verkehrsverbünde sind aus dem ÖPNV-Sektor heutzutage kaum mehr wegzudenken. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Verbünde sprunghaft erhöht, ihre Bedeutung ist dadurch stetig gewachsen. Den Erfolg oder Misserfolg eines Verkehrsverbundes exakt zu messen und zu beurteilen ist dabei ein schwieriges, wenn nicht gar völlig unmögliches Unterfangen. Dies liegt vor allem daran, dass sich zwischen den Organisationsmodellen der bestehenden Verbünde zum Teil erhebliche Unterschiede zeigen. Die Gründe dafür liegen primär in den verschiedenen historischen Entwicklungen der Verbünde, den differierenden gesetzlichen Vorgaben sowie den unterschiedlichen politischen und verkehrlichen Gegebenheiten vor Ort. Die Verschiedenartigkeiten in den Organisationsmodellen der einzelnen Verbünde zu verdeutlichen ist eines der Hauptanliegen der Arbeit. Mit Hilfe von Elementen aus der Transaktionskostentheorie soll untersucht werden, welche der drei unterschiedlichen Grundformen von Verbundmodellen - Unternehmens-, Misch- und Aufgabenträgerverbünde - unter welchen Bedingungen tendenziell am geeignetsten für die Abwicklung der Verbundaufgaben erscheint. Die Frage nach der aus transaktionskostentheoretischer Sicht effizientesten Verbundform bildet den zweiten Schwerpunkt der Untersuchung. In deren Rahmen wird zunächst die Entwicklung des Verbundwesens im deutschen ÖPNV dargestellt. Neben den Kooperationszielen und -motiven werden dabei die unterschiedlichen Zusammenarbeitsformen im ÖPNV erläutert, ein kurzer Abriss über die historische Entwicklung des Verbundwesens gegeben und auf dieser Grundlage dann eine Definition der Kooperationsform erarbeitet. difu
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XI, 262 S.