Das Theorie-Praxis-Problem als Determinante raumwirksamer Planungsprozesse.

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Oldenburg

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ZLB: 2006/1390

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DI

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Abstract

Gegenstand der Arbeit sind Professionalisierungstendenzen in der Raumplanung. Aus soziologischer Sicht wird geklärt, was den Charakter und die Bedeutung von Profession ausmacht. Dazu werden unterschiedliche theoretische und theoriegeschichtliche Positionen aus den Disziplinen der Soziologie, Raumplanung und Kunst auf der einen und konkreter Feldanalysen auf der anderen Seite gegenübergestellt. Im Zentrum der Untersuchung steht die These, dass zwischen der Theorie der räumlichen Planung und ihrer Praxis eine Differenz besteht. Als maßgeblich für diese Differenz wird, so die zweite These dieser Arbeit, das Berufshandeln der Planer und Planerinnen angesehen. Um diese Differenz zu klären, ist ein Prozess der Selbstreflexion notwendig, in dessen Verlauf sich Planung und Planende selbst in den Fokus der Beobachtung begeben. In deren Zentrum stehen die Theorie und die Praxis in den Zusammenhängen raumwirksamer Planungsprozesse. Auf dieser generalisierenden Ebene mangelt es jedoch an einem hierfür geeigneten, disziplinimmanenten Instrumentarium, was die Sozialwissenschaften entwickelt haben. goj/difu

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94 S.

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