Hausbesetzungen 1980-1982 am Beispiel einer Kleinstadt.

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Düsseldorf

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ZLB: 4-2006/327

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DI

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Abstract

Die Kenntnis von Hausbesetzungen ist stark verbreitet, das Wissen über sie sehr verschieden, bis äußerst diffus. Ziel der Arbeit ist es, die thematischen Inhalte und Hintergründe der Hausbesetzer von 1980 bis 1982 zu analysieren. Die Wahl des Untersuchungsortes wird mit der Übersichtlichkeit der Akteure und der klar erkennbaren Handlungsstränge, wie sie in einer komplexen Protestkultur von Groß- oder Universitätsstädten nicht vorkommen, begründet. Zwei Hausbesetzungen in der Stadt Hilden (Nähe Düsseldorf) werden beschrieben. Die Geschichte der Hausbesetzungen ist hier vordergründig eine Geschichte des Scheiterns. Jedoch lassen sich einige positive Veränderungen aufzeigen, die zumindest zum Teil auf die Hausbesetzungen zurückgehen, z.B. wiesen die Protestaktionen auf Probleme im Bereich der Wohnungspolitik hin und es setzte ein Umdenken in der Städtebaupolitik ein. Es wird ein weitgehend geschlossenes Bild von der Hildener Hausbesetzerszene rekonstruiert. sg/difu

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101 S.

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