Kommunale Entscheidungsautonomie und ihre Delegation an einer Beratungsexpertise. Rekonstruktion eines problematischen Falls von Stadtentwicklungsplanung.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2005/761

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DI

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Abstract

Gegenstand der Arbeit ist ein Stadtentwicklungsprozess mit Bürgerbeteiligung. Dies ist die Bezeichnung für eine Dienstleistung einer Marketingagentur, welche von einer Stadt mittels eines städtischen Betriebes in Auftrag gegeben wurde. Dabei wird unter Mitwirkung der Bürger ein so genanntes Zukunftsbild mit Implikationen für die Stadtplanung erstellt. Die Mitarbeiter der Marketingagentur verstehen sich als Experten für Stadtentwicklung. Die Rekonstruktion dieses Stadtentwicklungsprozesses dient zur Überprüfung professionalisierungstheoretischer Modellbildung in Bezug auf Beratung. Der Ausgangspunkt der Untersuchung ist die allgemeine zeitdiagnostische Einschätzung, dass in privatwirtschaftlichen und zunehmend häufiger in öffentlichen Organisationen Beratungen in Anspruch genommen werden, die kein reales Problem bearbeiten bzw. das eigentliche Problem nicht erfassen und somit kontraproduktiv sind. Der Fall bezieht sich auf die Lebenspraxis einer politischen Vergemeinschaftung, einer hessischen Mittelstadt. Im Resümee der Arbeit wird konstatiert, dass der Stadtentwicklungsprozess keine Beratungsdienstleistung darstellt und insofern politisches Handeln an eine Firma zu delegieren, als Problem angesehen wird. sg/difu

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81 S.

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