Die qualifizierte elektronische Signatur. Rechtliche Grundlagen, informationstechnische Konzepte und kritische Überlegungen zum ökonomischen Nutzen.
Tectum
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Tectum
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DE
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Marburg
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ZLB: 2004/3044
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DI
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Abstract
Die qualifizierte elektronische Signatur stellt für die digitale Welt in der Tat eine sichere Alternative zur eigenhändigen Unterschrift dar - nicht mehr und nicht weniger. Die Signatur allein kann deshalb auch nicht die Funktion von amtlichen Ausweispapieren wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein übernehmen. Die Einsatzfähigkeit der qualifizierten elektronischen Signatur weist bei genauerer Betrachtung noch verschiedene Defizite auf. Neben den rechtlichen Einschränkungen kann ihre Verwendung gerade durch private Anwender zu Problemen führen. Wie sehen nun genau die rechtlichen Bestimmungen zur qualifizierten elektronischen Signatur aus und warum kann sie einerseits als ausgesprochen sicher gelten und dennoch für den Anwender zu einem Sicherheitsrisiko werden? Zur Beantwortung dieser Fragen wird die Vielfalt der relevanten Rechtsquellen dargestellt und das Spektrum kryptographischer Konzepte verdeutlicht. Die fehlende Akzeptanz für die qualifizierte elektronische Signatur und ihr ausbleibender breiter Einsatz wird häufig mit dem Henne-Ei-Problem beschrieben: Anwender lehnen die Nutzung aufgrund ungenügender Einsatzmöglichkeiten ab, Wirtschaft und Verwaltung begründen ihre Zurückhaltung wiederum mit der bislang noch geringen Zahl von Anwendern. Ist dies aber der wirkliche oder alleinige Grund? Könnten nicht auch vermeintliche Nutzenpotenziale bei genauerer Betrachtung als weit weniger vorteilhaft identifiziert werden? Für die Diskussion dieser Überlegungen werden verschiedene Nutzen und Kosten gegenübergestellt, Aspekte des Marketings skizziert, bestehende gesetzliche Interaktionsregeln dargestellt und implizite Sicherungsmechanismen verdeutlicht. difu
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173 S.