Personalpolitik und alternde Belegschaften. Betriebliche Ursachen für die Persistenz der Frühverrentung aus Sicht der Neuen Institutionenökonomie.

Hampp
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München

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ZLB: 2004/905

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DI

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Die demographische Entwicklung wird nicht nur Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme, sondern auch auf Unternehmen haben. Unternehmen werden ihre Wettbewerbsfähigkeit künftig mit alternden Belegschaften sichern müssen, was eine entsprechende Qualifizierung der Älteren voraussetzt. Heute dominiert in der betrieblichen Praxis v.a. in Großunternehmen jedoch die Frühverrentung älterer Mitarbeiter. Warum führen Unternehmen auch bei geänderten Problemlagen die einmal eingeführte Frühverrentung fort, obwohl diese aufgrund des Erfahrungsabflusses häufiger hohe Folgekosten nach sich zieht? Es deutet einiges darauf hin, dass Unternehmen im Frühverrentungsprozess teilweise ihre Steuerungsfähigkeit verloren haben. Dieser Frage wird mit Hilfe der Neuen Institutionenökonomie nachgegangen. Hauptthese ist, dass die kognitiven Beschränkungen begrenzt rationaler Akteure zu einer pfadabhängigen Entwicklung und einer Persistenz von Politiken führt. Bei der Frühverrentung kann man von einem lock-in der Personalpolitik sprechen. Empirisch werden die theoretischen Erkenntnisse anschließend mit Fallstudien in Banken und Versicherungen auf ihre Aussagekraft hin getestet und Politikmaßnahmen abgeleitet. difu

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243 S.

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