Vertrauensverlust in der Demokratie - lösen Beteiligungsstrategien das Problem?

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Speyer

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ZLB: 4-2005/1994
ZLB: 4-2007/2305

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FO

Abstract

Ausgangspunkt des Textes ist die Tatsache eines fortschreitenden Vertrauensverlusts in der Bevölkerung in praktisch allen entwickelten Ländern, die demokratische Verfassungen parlamentarischen Typs aufweisen. Ungeachtet eines fortlaufenden Stroms von Erklärungs- und Abhilfebemühungen, die abwechselnd diesen oder jenen Gesichtspunkt In den Vordergrund stellen, behauptet sich der Trend des Vertrauensverlusts seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in scheinbar souveräner Unbeeinflussbarkeit. Im Text wird deutlich gemacht, dass bislang nur ein einziger Erklärungsansatz verfügbar ist, der allen methodischen Erfordernissen gerecht wird: der Ansatz beim gesellschaftlichen Wertewandel, der seinerseits auf fundamentale Umwälzungen sozioökonomischer Natur zurückverweist, die sich mit dem globalen Modernisierungsprozess verbinden. Es müssten aber Wege gefunden werden, um den angewachsenen Bedürfnissen der Menschen nach aktiver Mitgestaltung des eigenen Lebensumfelds in einem stärkeren Maße gerecht werden, d.h. Elemente der "direkten" Demokratie einzubeziehen ohne gleichzeitig Professionalisierung der Politik entgegenzuwirken. difu

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X, 142 S.

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FÖV Discussion Papers; 15