Demographische Entwicklung im Freistaat Sachsen. Analyse und Strategien zum Bevölkerungsrückgang auf dem Arbeitsmarkt.

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Dresden

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ZLB: 2005/821

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GU

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Abstract

Ziel der Untersuchung ist die Identifikation möglicher Handlungsfelder, in denen die sächsische Landespolitik dem langfristigen Verlust an Humankapital gegensteuern kann. Die Studie geht in zwei Schritten vor: Im ersten Teil werden die Konsequenzen des Bevölkerungswandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen aufgezeigt. Für diesen Zweck wird ein Referenzszenario des Arbeitsmarktes bis 2020 entwickelt. Es zeigt sich, dass sich die Arbeitsmärkte je nach Qualifikation der Arbeitskräfte sehr unterschiedlich entwickeln. Ohne Gegenmaßnahmen können hoch qualifizierte Arbeitskräfte schon in wenigen Jahren zum knappen Faktor werden, der die Wachstumschancen im Freistaat restringiert. Für die gering qualifizierten Arbeitskräfte ist durch den demographischen Wandel jedoch auch auf lange Sicht keine Entspannung zu erkennen. Der zweite Teil der Studie nimmt die Beschäftigungslücke bei qualifizierten Arbeitskräften zum Ausgangspunkt und entwickelt mögliche Gegenstrategien und Anpassungsmaßnahmen für die Landespolitik. Die Studie identifiziert drei Felder, auf denen die Landesregierung aktiv werden kann und soll: Zuwanderung, Erwerbsbeteiligung, Humankapitalbildung. Die Untersuchung quantifiziert- wo möglich - die einzelnen Politikmaßnahmen. Durch eine Neuausrichtung der Zuwanderungspolitik auf hoch qualifizierte Arbeitskräfte könnte ein Teil des Fachkräftemangels in Sachsen gedeckt werden. Die erwarteten Zuwanderungen Hochqualifizierter aus den neuen EU- Ländern werden jedoch nicht ausreichen, die Lücke völlig zu schließen. Eine Erhöhung der Frauenerwerbsquote lässt quantitativ nur einen geringen Effekt erwarten, wohingegen eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit einen signifikanten Beitrag zur Erhöhung des hoch qualifizierten Erwerbspotenzials leisten könnte. Während die Neuausrichtung der Zuwanderungspolitik und die Aktivierung von Erwerbspotenzial kurz- und mittelfristig Wirkung zeigen, ist die Bildung von neuem Humankapital als eher langfristige Strategie angelegt. oc/difu

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VI, 107 S.

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Ifo-Dresden-Studien; 36