Aufbau oder Abriss Ost? Konzeptionelle Überlegungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung in den neuen Ländern.
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DE
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Sankt Augustin
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ZLB: 2005/318
IFL: 2005 B 0374 - 63
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Abstract
Das Arbeitspapier richtet sich insbesondere an diejenigen, die sich für das Thema "Stadtumbau Ost" interessieren und eine erste Orientierung erwarten. Wer sich bereits aktiv mit der Thematik befasst, kann wiederum Anregungen, Ideen und aktuelle Diskussionsgrundlagen finden. Mit dem Förderprogramm des Bundes "Stadtumbau Ost" wird den aus rückläufiger Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung resultierenden Schwierigkeiten von ostdeutschen Städten Rechnung getragen. Modellrechnungen für die künftigen Einwohnerzahlen der meisten Kommunen haben ergeben, dass ohne Gegenmaßnahmen zunehmende Bevölkerungsverluste und Überkapazitäten auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt zu erwarten sein dürften. Da Probleme meist aus einem komplexen Ursachenbündel resultieren, sind integrierte Konzepte zu favorisieren. Die Städte sind in Gestalt und Organisation den neuen Gegebenheiten anzupassen, wobei sich das bisherige Bild der Siedlungen erheblich wandeln könnte. Diese Veränderungen sind aber nicht unbedingt nur als negativ anzusehen. Es liegt bei den Bürgern und lokalen Entscheidungsträgern, ob eine Gemeinde dem Teufelskreis ungeregelter Schrumpfungsmechanismen preisgegeben wird, oder ob ein anspruchsvoller Umbauprozess zwar eine schlankere, aber unter Umständen sogar qualitätsvollere Stadt hervorbringt. Letztere Variante erfordert neben der Hilfestellung durch Bund und Länder ein hohes Maß an Engagement, Kreativität und Ausdauer. Daher gilt es auf der lokalen Ebene die spezifischen Entwicklungsziele zu bestimmen und dabei den angemessenen Weg unter Einbeziehung der verfügbaren Fördermöglichkeiten konsequent zu beschreiten. Ein solcher Prozess sollte nicht nur kleinräumig, sondern auch regional durch Kooperation und Berücksichtigung der Nachbarkommunen verankert werden. Hierbei kommt der Kommunikation des spezifischen Leitbildes und der dabei erzielten Fortschritte hohe Bedeutung zu. Schlussfolgerungen für Bund, Länder und Kommunen beenden die Überlegungen. goj/difu
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83 S.
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Zukunftsforum Politik; 63