Sozialraumanalyse Gelsenkirchen stadträumliche Differenzierungen von Lebenslagen und Lebensformen der Bevölkerung, Armut und politischer Partizipation. Materialien und Analysen. zur Begründung der Auswahl eines Stadtteils mit besonderem Erneuerungsbedarf Abschlussbericht
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DE
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Bochum
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ZLB: 4-2006/819
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Abstract
Gelsenkirchen gehört zu den Städten im Revier, die am stärksten sowohl von Arbeitslosigkeit und Armut als auch von deren sozialen Folgeproblemen betroffen sind. Dazu gehören eine im Reviervergleich besonders hohe Belastung durch Gewaltkriminalität, erhebliche gesundheitliche Einschränkungen und Gefährdungen und ein drastischer Rückgang der politischen Partizipation. Letzterer kann zugleich als Indiz der Auflösung traditioneller Formen der sozialen Integration der Bevölkerung gesehen werden. In Gelsenkirchen überlagern sich allgemein großstadttypische Tendenzen der Schrumpfung und sozialen Spaltung der Stadtgesellschaft mit den direkten und indirekten Folgen des "Strukturwandels". Für die sozialstatistischen Analysen kam es deshalb darauf an, Stadtteile zu identifizieren, in denen einerseits eine solche Kumulation von Merkmalen sozialer Benachteiligung festzustellen ist und in denen andererseits noch Aktivierungspotenziale in der Bevölkerung vorhanden sind. Neben der Dynamik der Problementwicklung ist es das"Humanvermögen", d.h. der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil, das für die Auswahl wichtig war. Grundlage waren die Stadtteildaten der letzten Volkszählung. fu/difu
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67 S.